Samsung ist gefallen, dann fiel Hynix, aber diesmal ist es wirklich anders
Heute Morgen ist der koreanische Aktienmarkt wieder eingebrochen.
Der koreanische KOSPI-Index fiel zeitweise um über 5 % und löste eine Handelspause aus. SK Hynix fiel um über 10 %, Samsung Electronics um über 6 %.
Innerhalb eines Monats ist SK Hynix um 35 % gefallen, Samsung um 23 %.
Kennst du solche Freunde – die zu Jahresbeginn koreanische Chipaktien hoch gekauft haben und riefen „Im AI-Zeitalter ist Speicher König“, und jetzt, wenn sie auf ihr Konto schauen, geht es ihnen gar nicht gut?
Beeil dich nicht mit dem Verkauf.
Goldman Sachs hat heute einen Bericht veröffentlicht und eine Aussage gemacht:
„Der koreanische Aktienmarkt ist bereits überverkauft.“
Sie setzen das Kursziel für den KOSPI in den nächsten 12 Monaten auf 12.000 Punkte. Die Logik ist einfach – der Speicherzyklus könnte stärker und länger andauern als bisher, und der aktuelle Aktienkurs spiegelt das überhaupt nicht wider.
Goldman Sachs bekräftigt außerdem die Kaufempfehlungen für Samsung Electronics und SK Hynix mit Kurszielen von jeweils 490.000 KRW und 3.500.000 KRW.
Du denkst vielleicht, Goldman Sachs versucht, die Aktien hochzuspielen, um zu verkaufen. Aber schau dir diese zwei Datenreihen an:
Erstens, der Lagerbestand.
Ende des zweiten Quartals hatten Samsung und Hynix nur 2 bis 4 Wochen DRAM- und NAND-Bestände. Normal sind 4 bis 5 Wochen. Historisch lag der Lagerbestand vor jedem Abschwungzyklus über 10 Wochen.
Der aktuelle Lagerbestand liegt nicht einmal auf normalem Niveau.
Zweitens, die Kapazität.
Die DRAM- und HBM-Kapazitäten der drei großen Hersteller für 2027 sind komplett ausverkauft. Die Kunden erhalten letztlich nur 60 % bis 70 % der ursprünglich angeforderten Ware.
Für 2027 wird in der Branche bereits von einem „Jahr mit dem größten Speichermangel“ gesprochen.
Noch härter ist eine Sache –
Apple wollte bei ChangXin Memory den Preis drücken, wurde aber abgelehnt.
Apple, der weltweit mächtigste Einkäufer, wer konnte Apples Preisnachlassforderungen in der Vergangenheit ablehnen? ChangXin Memory sagte direkt: Die Preise dürfen nicht unter denen von Samsung und Hynix liegen.
Nicht einmal ein Ersatzlieferant ist mehr vorhanden.
Die Verhandlungsmacht bei DRAM hat sich vollständig von den Endkunden zu den Speicherherstellern verlagert.
Das ist kein Zyklus. Das ist ein struktureller Mangel.
Die Frage ist also: Wer profitiert wirklich von der anhaltend angespannten Speicherlieferung?
Chipunternehmen?
Samsung und Hynix erhöhen die Preise – der DRAM-Vertragspreis stieg im Juli im Monatsvergleich um 14,3 % und erreichte ein Allzeithoch. Aber die Aktienkurse fallen. Weil der Markt befürchtet, dass die „AI-Kapitalausgaben ihren Höhepunkt erreicht haben“ und behandelt Chipaktien als Ableger des AI-Zyklus und verkauft sie mit.
Ausrüstungsunternehmen?
Tokyo Electron, ASML und andere „Schaufelverkäufer“ haben Aufträge bis 2028. Aber die Bewertungen der Ausrüstungsunternehmen spiegeln bereits alle Erwartungen wider, weiteres Wachstum erfordert Übererfüllung.
Oder die AI-Wertschöpfungskette?
HBM ist komplett von Nvidia gebucht, die drei großen Hersteller haben die HBM-Kapazität für 2027 ausverkauft. Aber auch die Aktien der AI-Chiphersteller korrigieren.
Meine Meinung ist einfach –
In diesem Speicherzyklus profitieren nicht einzelne Segmente, sondern die gesamte Asset-Klasse „Speicher“.
DRAM wandelt sich von einem „Zubehör“ zu einem „strategischen Material“.
Früher war Speicher eine Commodity mit einem dreijährigen Preiszyklus. Jetzt ist Speicher ein Engpass, wer Ware hat, bestimmt das Spiel.
Apple kann die Preise nicht drücken, die Kapazitäten sind zwei Jahre im Voraus ausverkauft, der Lagerbestand beträgt nur noch zwei Wochen – so sieht ein Zyklusgipfel nicht aus.
Zum Schluss noch eine ehrliche Aussage:
Der Markt behandelt koreanische Chipaktien als AI-Konzeptaktien und verkauft sie, aber die Fundamentaldaten des Speichers sind etwas anderes als die AI-Erzählung.
AI kann abkühlen, aber Server brauchen Speicher, Handys brauchen Speicher, Autos brauchen Speicher. Die DRAM-Nachfrage ist starr, das Angebot monopolisiert.
Samsung und Hynix sind in einem Monat um 23 % bzw. 35 % gefallen. Goldman Sachs sagt, das ist eine Überverkaufsreaktion.
Denkst du, das ist eine Fehlbewertung oder der Zyklus hat seinen Höhepunkt erreicht?
$SKHYNIX $SKHY $SAMSUNG #内存卖方市场延续,韩股能否迎来反转?
Haftungsausschluss: OKX Orbit-Inhalt dient nur zu Informationszwecken. Mehr erfahren