Bitcoin hat sich diese Woche im Wesentlichen um die 63.000 US-Dollar seitwärts bewegt, mit einem Wochenverlust von 2 %, eingeklemmt in einem engen Bereich zwischen 62.000 und 63.500. Rückblickend ist es noch schmerzhafter: In den letzten 12 Monaten ist der Kurs um 44 % gefallen, im August letzten Jahres wurde noch ein Höchststand von 120.094 US-Dollar erreicht, der aktuelle Preis ist also mehr als halbiert.
Der Preis wird durch den Anstieg der US-Staatsanleiherenditen und den Nettoabfluss bei ETFs unter Druck gesetzt, institutionelle Käufe ziehen sich zurück. Noch bemerkenswerter ist, dass Strategy, also die Firma von Saylor, seit fünf Wochen keine Positionen mehr aufgestockt hat. Ihr durchschnittlicher Einstiegskurs liegt bei etwa 75.500 US-Dollar, der aktuelle Preis liegt deutlich unter dieser Marke, was zeigt, dass selbst die entschlossensten institutionellen Käufer derzeit abwarten. Die On-Chain-Daten zeigen jedoch, dass die langfristigen Inhaber ihre Bestände kaum reduziert haben, was eher auf eine Bodenbildung als auf einen Ausverkauf hindeutet, aber das ist kein Signal für eine Trendwende.
Meine Einschätzung ist, dass die Unterstützung bei 62.000 wichtiger ist als der Widerstand bei 63.500. Ein Bruch nach unten würde wahrscheinlich Raum für weitere Verluste öffnen. Solange kein Katalysator erscheint, bleibt die Seitwärtsbewegung die risikoärmste Option.
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