Ist dir das aufgefallen?
Letzte Woche gab es bei den US-amerikanischen Spot-Bitcoin- und Ethereum-ETFs zusammen einen Nettozufluss von etwa 1,1 Milliarden US-Dollar.
Früher wäre das ein Signal für eine Party gewesen.
Aber wie steht BTC jetzt da?
63.900 US-Dollar.
Vor einer Woche 65.000, heute 63.900. Keine Kurssteigerung, sogar ein Rückgang.
1,1 Milliarden US-Dollar wurden investiert, der Preis stagniert.
Das ist nicht normal.
Noch merkwürdiger ist, dass sich das Kapital zu spalten beginnt.
Daten vom 10. August zeigen, dass der Bitcoin-ETF an einem Tag netto 1.731 BTC, etwa 112 Millionen US-Dollar, zufloss; der Ethereum-ETF an einem Tag netto 29.900 ETH, etwa 56,78 Millionen US-Dollar.
Bitcoin verzeichnete in der Woche einen Nettozufluss von 799 Millionen US-Dollar, Ethereum 225 Millionen US-Dollar.
Beide Seiten bekommen Geld.
Aber gleichzeitig tauchen Berichte auf, dass der Bitcoin-ETF wieder Nettoabflüsse verzeichnet – mehrere Tage hintereinander fließt Kapital ab, insgesamt über 465 Millionen US-Dollar.
Auf der einen Seite ein wöchentlicher Nettozufluss auf dem höchsten Stand seit April, auf der anderen Seite ein einzelner Tag mit erneutem Nettoabfluss.
Die Institutionen streiten sich intern.
BlackRock IBIT zieht an einem Tag 86 Millionen US-Dollar an, Fidelity FBTC stockt um 40,6 Millionen US-Dollar auf.
Aber Invescos BTCO verzeichnet an einem Tag Abflüsse von 19,4 Millionen, VanEcks HODL Abflüsse von 10,5 Millionen.
Große Institutionen kaufen, kleine Fonds verkaufen.
Das ist kein einheitlicher Optimismus, sondern eine interne Meinungsverschiedenheit der Institutionen.
Dann schau dir die On-Chain-Daten an.
Ein großer Wal hat in den letzten drei Wochen insgesamt 7.513 Bitcoin verkauft, im Wert von etwa 486,9 Millionen US-Dollar.
Nicht an einem Tag verkauft, sondern geplant und über mehrere Wochen verteilt reduziert.
Ein weiterer mutmaßlicher Miner hat in den letzten 20 Tagen insgesamt 6.494 BTC an Binance transferiert, im Wert von 421 Millionen US-Dollar, zu einem Durchschnittspreis von 64.798 US-Dollar.
Allein in den letzten zwei Tagen wurden 2.802 BTC im Wert von 182 Millionen US-Dollar transferiert.
Das Schmerzhafte daran: Diese BTC wurden vor einem Jahr von der institutionellen Handelsplattform FalconX erhalten, damals zum Durchschnittspreis von 116.110 US-Dollar.
Ein ganzes Jahr gehalten, mit einem Verlust von 44 %, jetzt aufgegeben und verkauft.
Die aktuelle Situation ist also:
ETFs kaufen, Wale verkaufen.
Miner verkaufen, Kleinanleger sind verwirrt.
1,1 Milliarden US-Dollar Zufluss werden durch den On-Chain-Verkauf von Walen im Wert von 486 Millionen plus Miner-Verkäufe im Wert von 421 Millionen US-Dollar vollständig ausgeglichen.
BTC pendelt um 64.000 US-Dollar, die Volatilität ist auf einem Jahrestief.
Bullen und Bären warten beide auf ein Signal.
Mittwochs steht der Verbraucherpreisindex (CPI) an.
Das aktuelle BTC ist wie ein Tauziehen zwischen zwei Parteien.
Auf der einen Seite institutionelles Kapital von Wall-Street-ETFs, das wöchentlich hunderte Millionen reinsteckt.
Auf der anderen Seite On-Chain-Wale und Miner, die Milliarden herausziehen.
Wer gewinnt, bestimmt die nächste Richtung.
Wenn der CPI unter den Erwartungen liegt, die Zinssenkungserwartungen steigen, ETF-Kapital schneller fließt und der Verkaufsdruck der Wale absorbiert wird – dann durchbricht BTC 65.000 und steigt auf 68.000-70.000.
Wenn der CPI über den Erwartungen liegt, die Zinssenkungserwartungen sinken, ETF-Kapital zögert oder zieht sich zurück – dann gibt es keinen Käufer für den On-Chain-Verkaufsdruck, der Kurs fällt unter 63.000, Richtung 60.000 oder sogar 58.000.
Und was ist mit ETH?
Ethereum-ETFs verzeichnen fünf Wochen in Folge Nettozuflüsse, der längste Rekord seit 2026.
Institutionelle Allokationen breiten sich von einer reinen Bitcoin-Basisposition auf die Wachstumslogik von Ethereum aus.
ETH-ETF-Kapital zeigt eine stärkere Widerstandsfähigkeit, in manchen Zeiträumen übersteigt der Nettozufluss sogar den von BTC.
Aber der ETH-Preis ist auch nicht besser – 1.878 US-Dollar, 24 Stunden minus 2 %, noch schlimmer als BTC.
Kapital fließt rein, der Preis fällt.
Das ist kein Fundamentproblem, sondern ein Symptom dafür, dass die gesamte Marktliquidität ausgelaugt wird.
An dieser Stelle solltest du nicht auf die Richtung spekulieren.
BTC bei 64.000, ETH bei 1.870, es gibt Raum nach oben und unten, und Gründe für beides.
Beobachte zwei Dinge:
Erstens, den CPI am Mittwoch. Das ist der kurzfristig größte Katalysator.
Zweitens, ob die On-Chain-Wale und Miner weiterhin verkaufen. Wenn der Verkaufsdruck nachlässt, kann der Kaufdruck der ETFs den Kurs nach oben treiben.
Merke dir einen Satz:
ETFs sind langsames Feuer, Wale sind kaltes Wasser.
Ist das Feuer groß genug, wird das Wasser verdampfen.
Ist das Wasser zu viel, wird das Feuer erstickt.
Jetzt sind Feuer und Wasser gleich stark.
Wer zuerst nachgibt, bestimmt die nächste Richtung.
Diskutiere im Kommentarbereich: Glaubst du, der CPI wird positiv oder negativ wirken? Steigt BTC zuerst auf 68.000 oder fällt er zuerst auf 60.000?
$BTC$ETH $BEAT #现货ETF资金分化,BTC卖压仍在
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