Samsung steckt Stablecoins in 800 Millionen Handys, aber ein Problem ist schwieriger als die Technik
Du öffnest deine Handy-Brieftasche.
Darin sind all deine Sachen: Kreditkarte, Personalausweis, Fahrkarte, Bordkarte, Bonuspunkte.
Jetzt soll noch etwas hinzugefügt werden –
Stablecoins.
Am 22. Juli, Galaxy Unpacked 2026 Event. Samsung kündigte vor der ganzen Welt an: Samsung Wallet wird Stablecoins nativ unterstützen.
Die Demo-Oberfläche zeigt klar – USDC, senden, empfangen, aufladen.
800 Millionen Galaxy-Handys. 61 Länder. 19 Millionen Nutzer in Südkorea nutzen es bereits.
Keine zusätzliche App herunterladen. Kein Konto bei einer Börse eröffnen. Einfach Handy öffnen und nutzen.
Du hast richtig gehört – der weltweit größte Handyhersteller will Stablecoins zur nativen Funktion des Handys machen.
Schau dir an, wie tief diese Strategie ist –
Im Mai dieses Jahres haben drei Samsung-Tochterunternehmen – Samsung Securities, Samsung SDS, Samsung Card – 408 Millionen US-Dollar investiert und 4 % der Anteile am Betreiber der größten koreanischen Börse Upbit, Dunamu, gekauft.
Der CEO von Samsung SDS sagte es klar: Das ist, um ins digitale Asset-Infrastrukturgeschäft einzusteigen, einschließlich Stablecoins und AI-Zahlungen.
Die Wallet ist das Gesicht, die Infrastruktur das Innenleben.
Samsung will nicht nur eine Funktion hinzufügen, sondern eine Stablecoin-Bank in seinem Handy aufbauen.
In der Branche sagte jemand etwas besonders Ehrliches.
Joseph Goh, Leiter der Asien-Pazifik-Region bei der Krypto-Beratungsfirma Areta, sagte:
„Distribution ist eine knappe Ressource, Samsung hat einen großen Verteilungsvorteil.“
Was bedeutet das?
In den letzten zehn Jahren war das größte Problem der Krypto-Branche: „Wie bringt man normale Menschen dazu, es zu nutzen?“
Wallets sind zu kompliziert. Private Keys sind zu beängstigend. Wenn man die Wiederherstellungsphrase verliert, ist alles weg.
Samsung sagt: Du musst nichts lernen. Ich installiere es dir direkt.
Öffne einfach dein Handy. Es ist zusammen mit Kreditkarte und Fahrkarte. Der Kontostand sieht nicht aus wie bei einer Krypto-Wallet, sondern eher wie ein Bankkonto.
Aber ein Problem ist schwieriger als die Technik –
Regulierung.
Samsung selbst sagt: Dieses Jahr wird es in einigen Ländern eingeführt, danach schrittweise je nach nationalen Vorschriften.
Die USA sind der erste bestätigte Markt.
Und Südkorea? Der Entwurf des „Digital Asset Basic Act“ wurde im April veröffentlicht, deckt Handel, Verwahrung, Regulierung, Stablecoin-Ausgabe ab – aber das Umsetzungsdatum steht noch nicht fest.
Die Technik ist bereit, das Gesetz hinkt hinterher.
Um ehrlich zu sein –
Samsung hat etwas geschafft, was die Krypto-Branche seit zehn Jahren nicht geschafft hat:
Stablecoins in die Handys normaler Menschen zu bringen, sodass sie nicht wie „Kryptowährung“ aussehen, sondern wie „Geld“.
Das ist nicht nur eine Wallet-Funktion.
Das macht den „digitalen Dollar“ zur Werkseinstellung des Handys.
Zum Schluss eine Frage an dich –
Wenn Handy-Wallets Stablecoins allgemein unterstützen, wofür würdest du sie am liebsten nutzen?
Grenzüberschreitende Überweisungen? Geld an Familie und Freunde im Ausland senden, ohne drei Tage warten zu müssen, ohne 5 % Gebühren zu zahlen.
Urlaub im Ausland? Nach dem Aussteigen einfach das Handy öffnen und bezahlen, ohne Geld wechseln zu müssen, ohne von der Bank abgezockt zu werden.
Alltägliche Ausgaben? Galaxy Card binden, im Laden einfach mit einem Klick bezahlen.
Oder… Gehalt auszahlen?
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