Erinnern Sie sich noch an den BTC-Tauchgang, als der Yen erstmals eine Zinserhöhung ankündigte?
Diesmal konnte die USA nicht tatenlos zusehen, und Japan und die USA griffen gemeinsam in den Devisenmarkt ein, um den Yen-Wechselkurs zu stabilisieren.
Die finanzielle Hintergründe sind eigentlich ziemlich interessant.
Der Yen-Wechselkurs zum US-Dollar fiel zuvor zeitweise auf ein historisches Tief von 163.
Die japanische Regierung investierte in einem Monat über 11 Billionen Yen, um den Markt zu stützen.
Nach dem bisherigen Muster wollte Japan den Yen gewaltsam stärken, indem es seine US-Staatsanleihen verkaufte, um Dollar zu erhalten, und dann auf dem Devisenmarkt Yen kaufte.
Doch dieser Schritt trat direkt in die Fußstapfen der USA.
Japan ist der größte ausländische Gläubiger der USA. Wenn Japan zur Stützung des Yen großflächig US-Staatsanleihen verkauft, würde dies die Renditen der US-Staatsanleihen direkt in die Höhe treiben.
Für das US-Finanzministerium, das fast 40 Billionen US-Dollar an Schulden trägt, sind stark steigende Kosten für die Emission von Anleihen und die Kreditaufnahme absolut inakzeptabel.
Die USA griffen diesmal ungewöhnlich ein, um Japans Intervention zu entschärfen.
Um zu verhindern, dass Japan die US-Staatsanleihen anrührt, zogen die USA ihre Verbündeten hinzu und intervenierten gemeinsam, indem sie sogar Euro und andere Devisen verkauften, um Yen zu kaufen.
So wurde der Yen am Markt gestützt und der Wechselkurs auf etwa 158 zurückgedrückt, während gleichzeitig die Stabilität des US-Staatsanleihenmarktes erhalten blieb.
Die wichtigste Variable, auf die der Markt nun achten muss, ist die Rendite der 10-jährigen japanischen Staatsanleihen.
Wenn die Rendite der japanischen Staatsanleihen zu schnell auf 3 % steigt, bedeutet das, dass die langfristigen Zinssätze in Japan zu stark angezogen haben und der Markt sowie der Schuldenstress dies nicht verkraften können.
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